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Kurztrip nach Berlin: 3. Tag das alternative Berlin

Reise Berlin Graffiti

Bergmannstraße

Heute früh sind wir erst mal ein Stück mit der Straßenbahn gefahren um näher bei unserem ersten Ziel zu sein, der Bergmannstraße. Diese liegt zwischen Neuköln und Kreuzberg und laut Reiseführer gibt es viele schöne Cafés und Alternative Geschäfte.
Wieder waren wir für Köln ein bisschen zu früh unterwegs. Aber Schaufensterbummeln ist auch schön.
Besonders begeistert waren wir von einem Küchengeschäft die auf einem Tisch alle Zutaten für ein Gericht für zwei Personen verkauften. Sogar die Gewürze waren in kleinen Päckchen verpackt und die Rezepte gab es dazu. Toll.
In einem kleinen Café aßen wir eine Kleinigkeit und marschierten weiter durch die Straßen.

Markthalle 9

Gegen Mittag erreichten wir eine Alternative Markthalle wie wir sie noch nie davor gesehen hatten. Wir sahen jede Menge coole Stände und hätten überall kaufen können. Andy entschied sich für einen Burger der Schwäbisch Haller Erzeugergemeinschaft und ich aß geräucherten Lachs. Toll war auch unser Getränk: Ingwer mit Apfelsaft. Total gut.

Obwohl es nieselte marschierten wir fleißig weiter und sahen viele Häuser die leer standen, mit Graffiti beschmiert waren, das „normale“ Stadtleben. Aber genau deshalb war es sehr interessant.
Am Nachmittag sahen wir im Gegensatz dazu das Soho-Haus. Ein Schicki-Micki Geschäft in dem es Kleider und Café gab. Andy fand es nicht toll und so tranken wir unseren Kaffee woanders.
Eigentlich wollten wir noch in ein Museum aber auf der Museumsinsel musste man Schlange stehen, so verschoben wir unseren Besuch.

Am frühen Abend gingen wir vietnamesisch essen. Es war toll, sehr authentisch nur ein bisschen zu viel. Um kurz vor acht lag Andy schon wieder schlafend im Bett. Ähnlich wie am Vortag auch schon sind wir heute wieder 20 km gelaufen.

4. und letzter Tag Berlin

Pergamonmuseum 

Nachdem wir gepackt haben holten wir heute das nach, was wir am Vortag verpasst hatten: Das Pergamonmuseum.
Noch nie zuvor habe ich ein Museum gesehen in dem man so große Gebäudeteile ansehen konnte. Eines der Highlights war das Ischtar-Tor aus Babylon das sicher über 10m hoch ist und aus der Zeit um 600 Jahre v. Chr. stammt. Es war aus blauen Kacheln gebaut und mit Tieren und Fabelwesen verziert.

Dahinter verbarg sich das Markttor von Milet, das fast schon ein Gebäude mit vielen Verzierungen war. Den Pergamonaltar der dem Museum seinen Namen gibt konnten wir wegen Baumaßnahmen leider nicht sehen. Davor sahen wir noch zahlreiche weitere hauptsächlich arabische Exponate. Mit gefielen vor allen Dingen die Arabischen Tore mit ihren symmetrischen Verzierungen.
Im Anschluss gingen wir noch kurz was Essen und dann brachen wir auf Richtung Heimat. Schade aber wir kommen sicher bald wieder. Berlin ist definitiv eine tolle Multi-Kulti-Stadt und im Vergleich zu anderen Europäischen Metropolen günstig.