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Die Geschichte Chinas

Qing-Dynastie (1644-1911)

In der Qing-Dynastie erlangen die Mandschuren die Macht und sind somit die zweite Fremdherrschaftsdynastie in China. Bis 1820 war die Handelsbilanz der Chinesen gegenüber den Europäern stets positiv, da Tee und Seide im Westen sehr beliebt waren. Das führte zu einer Silberverknappung in Europa. Erst mit dem Handel von Opium, das China importierte änderte sich die Handelsbilanz zu Chinas Ungunsten. Um das Handelsbilanzdefizit wieder auszugleichen, aber auch um sein Volk von der Drogenabhängigkeit zu befreien, versuchte der damalige Kaiser den Handel zu verbieten. Der Versuch führte zum Krieg mit England (1839-42), den England schließlich gewann. England bekam Hongkong und andere Städte wurden dem Handel geöffnet.

chinesischer ParkNach einer Zeit des Wohlstandes beuteln Korruption und Naturkatastrophen das Land. Die regierenden Mandschuren sind nicht in der Lange diese Probleme zu lösen und so gewinnen andere Länder an Macht. Neben den Engländern wird Land an die Franzosen (Vietnam) und die Japaner (Taiwan) abgetreten. Noch anzumerken ist, das 1908 der letzte Kaiser von China im Alter von 2 Jahren gekrönt wurde. Nach nur 3 Jahren musste er wieder abdanken und 1924 die verbotene Stadt verlassen. In den 30er Jahren Regierte er "seine" Mandschurei. 1945 wurde er von den Russen festgenommen und 1950 wieder an die Chinesen ausgeliefert. Nach 10 jähriger "Umerziehung" wurde er als einfacher Gärtner entlassen. 1967 Starb er im Alter von 61 Jahren.

Erste Republik (1921-1927)

Nach Ende des ersten Weltkrieges verändert sich die internationale Politik, Demokratie und Sozialistische Werte gewinnen an Bedeutung. China wird eine Republik.

Krieg mit Japan (1931-1945)

chinesische weiße Figur1931 besetzen die Japaner die Mandschurei. Im Krieg werden 20 Mio. Chinesen getötet, es dauert 14 Jahre bis die Chinesen schließlich ihr Land verteidigen können.

Volksrepublik China 1949

Am 1. Oktober 1949 wird die Volksrepublik China unter Mao Zedong, Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas, gegründet. Mao Zedong war ein Diktator, der Intelektuelle umbringen ließ und Soldaten ohne Ausbildung und mit mangelhafter Bewaffnung in den Krieg schickte. Naturkatastrophen (1960 u. 1961) verursachen zudem schwere Hungersnöte und eine tiefe Wirtschaftskrise. Trotz aller Hungersnöte fördert Mao die Industrie auf Kosten der Landwirtschaft und lässt 1964 die erste chinesische Atombombe zünden. Während der Herrschaft Maos starben mehrere zehn Millionen Menschen an den Folgen politischer Kampagnen, diktatorischer Machtausübung und verfehlter Wirtschaftspolitik. Bis 1958 war Mao Staatspräsident, danach war er nur noch Parteichef.

Schließlich bricht 1966 die Kulturrevolution aus. Anführer der Studenten ist Mao selbst. Der Kampf für politische Ideale (Bildung für alle, höhere Beteiligung des Volkes an der politischen Macht) artet recht bald in einen Bürgerkrieg aus. Zahllose bisherige Stützen des Staates wurden von fanatisierten Massen ermordet oder schwer verletzt und demütigenden Behandlungen ausgesetzt. Es starben in dieser Zeit 7 Millionen Menschen. Die Kulturrevolution führte auch zur organisierten Zerstörung von Kulturgütern. Mao starb 1976.

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