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Rundreise in Belgien

Reisebericht von Verena und Sabine aus Ingolstadt

6. Tag (Samstag) Reise nach Gent

Am Samstag brachen wir erneut von Brüssel auf, aber diesmal nach Gent. Die Stadt hat 230.000 Einwohner. Wir waren sehr begeistert von der Stadt, da es dort so viele Flüsse gibt, die Stadtbild maßgeblich verschönern. In Gent haben wir uns die Burg Gravenstein angesehen, darin war eine Ausstellung:

Die Ausstellung war erschreckend, aber auch interessant. Noch heute erinnere ich mich an die Dinge, die wir dort gesehen haben.

Ab Ende des 12. Jhd. entwickelte sich in katholischen Regionen der Niederlande eine spezielle Form der Lebensgemeinschaft für Frauen und Witwen. Diese konnten dort in Gemeinschaft, sog. Beginenhöfen, Leben und beten, allerdings ohne ein Gelüpte abzulegen. Einen solchen Hof sahen wir uns an.

In Gent sahen wir uns noch die Sint-Baafskathedrale an. Besonders bedeutend ist dort der Kirchenschatz, der in der Krypta zu sehen ist und der Genter Altar der Brüder Hubert und Jan van Eyck. Auf dem Weg zum Zug kaufte ich beim Bäcker ein kleines Törtchen - herrlich. Das war einfach superlecker.

Bevor wir nach Brüssel zurückfuhren machten wir noch einen Zwischenstopp in Ostende. Die Stadt liegt direkt am Meer. Leider hatten wir mit dem Wetter Pech, nach 30 Minuten Sonnenbaden nieselte es. Wir kauften uns Meeresfrüchte und machten uns auf die Heimfahrt. Abends gingen wir ins Internetcafé, aber wie so oft im Ausland war die Tastatur anders als in Deutschland, deshalb gingen wir bald wieder.

7. Tag (Sonntag) Brügge

Sonntag war dann auch schon unser letzter Tag. Wieder fuhren wir mit dem Zug, diesmal nach Brügge. Brügge ist die kleinste Stadt die wir uns ansahen, sie hat lediglich 120.000 Einwohner. Dort aßen wir Quiche und Pralinen - total lecker. Wir sahen und das älteste Krankenhaus an. In der Stadt gab es viele Brücken und Wasser, was uns sehr gefiel.

Am Marktplatz trank ich einen Kaffee und Silke ein Bier. Die Preise waren erschreckend, ich glaube das Bier kostete 7 Euro. Anschließend sahen wir uns das Haus der Familie Börse an. Es war sehr viel los in der Stadt, trotz Sonntag hatten die Geschäfte offen, weil ein Fernsehsender sein Programm für das nächste Jahr vorstellte.

Wir waren so kaputt, dass wir uns zwischendurch einfach an einen Brunnen legten, uns sonnten und dösten. Sehr angetan waren wir von einem Bonbonladen, der die Bonbonsmasse ausrollt und formt. Natürlich alles handgemacht.

Auf dem Weg zum Zug verliefen wir uns, so dass die Füße noch mehr schmerzten, aber Abends gönnten wir uns dafür leckeres Essen: Lachs, Muscheln und Mouse Chocolate. Wir haben viel gelacht, weil ich nicht "L'addition se vou plaint" aussprechen konnte (ich kann leider kein Französisch). In Brüssel war auch noch richtig was los, wir sahen uns ein HipHop-Konzert an. Tja und so schnell geht so ein Urlaub auch schon wieder zu Ende, aber die Erinnerungen bleiben :-)

Haben wir ihr Interesse geweckt? Dann buchen sie doch gleich ihren Flug und nichts wie weg. Wir können ihnen diese Reise auf jeden Fall empfehlen!

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