Reise - Interesse

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Reisebericht über Florida, USA

Rundreise von Katja aus Hannover

15. Tag (Montag) Reise nach Palm Beach

Am nächsten Morgen haben wir uns auf die Reise nach Palm Beach gemacht. Auf der Fahrt haben wir unzählige Amiflaggen gesehen. Unterwegs haben wir dann spontan bei einem Wohnmobilverkäufer angehalten und uns diese angesehen. Wir waren total begeistert. Bei manchen konnte man die Wände nach außen fahren, so dass der Platz drinnen sehr groß war. Das teuerste kostete 205.000$, aber wir sahen auch sehr schöne für 50.000$ - trotzdem zu teuer für uns.

Unterwegs hielten wie dann noch in Fort Pierce an, das ist eine kleine Stadt mit 40.000 Einwohnern, um uns Manatees anzusehen. Leider war das Museum dort geschlossen, so konnten wir uns keines hinter einer Glaswand ansehen, aber wir hatten Glück: wir sahen welche in Freiheit im Wasser. Manatees sind Seekühe, werden bis zu 5m lang und sind, da sie sehr träge sind, vom Aussterben bedroht, weil sie von den zahlreichen Schiffsschrauben getötet werden.

Haus in Palm BeachNach Sarasota und Fort Meyers dachten wir eigentlich, dass es nicht mehr Reichtum auf unserer Rundreise zu sehen gibt, aber wir irrten uns! Palm Beach unser nächstes Reiseziel war voll mit Reichtum. Laut Reiseführer ist die Bevölkerung dort die reichste im ganzen Staat (die Bediensteten wohnen in der Regel in West Palm Beach, einer Stadt auf dem Festland, direkt neben Palm Beach).

Hotel the BreakersIn Palm Beach wohnen 10.000 Einwohner, in der Hochsaison gibt es nochmal so viele Touris dort. Wir sind dort am Ocean Boulevard entlang gefahren. Dort wohnen, oft hinter hohen Hecken versteckt viel Reiche. The Breakers ist das Nobelhotel von Palm Beach. Es wurde 1920 im Stil der italienischen Villa Medici nachgebaut und gilt bis heute als eine der besten Adressen der USA für reiche Reisenden.

Nachts sind wir ins CityPlace, einer Anlage wie eine Innenstadt mit Geschäften, Kaffees, Brunnen, usw. Ich habe dort in meinem amerikanischen Lieblingsgeschäft Black & White eingekauft, dort gibt es nur Kleidung in Schwarz oder Weiß - einfach tolle Sachen. Es war dort wunderschön, aber für Reiche und so fühlten wir uns mal wieder bettelarm - aber wir waren glücklich!

16. Tag (Dienstag) Besichtigung des Hotels The Breakers und Flagler-Museum

Am nächsten Tag mussten wir früh in die Farmacy (Apotheke), weil ich erkältet war. Dort gab es zahlreiche Smoothies (Fruchtsäfte), die es jetzt seit kurzem auch bei uns in Deutschland gibt. In Palm Beach sind wir an einem Palast vorbeigefahren, der Donald Trump gehört. Es ist das größte Anwesen der Insel, leider sah man fast nur Hecke.

Frühs sind wir dann zum "The Breakers" gefahren, um dort einen Kaffee zu trinken. Aber das ganze klappte nicht ganz so, wie wir es uns vorstellten. Nachdem wir am Hotel keinen Parkplatz fanden mussten wir vorfahren und den Schlüssel abgeben. Das Auto wurde weggefahren (wegen meiner Erkältung war das Auto voll mit Taschentüchern - ich schämte mich voll, denn auf so was war ich nicht vorbereitet).

im Hotel the BreakersVon der Lobby des Hotels waren wir begeistert, sie hat ein eindrucksvolles Gewölbe. Nachdem wir uns umgesehen haben kauften wir einen Kaffee für jeden. Die Dame vor uns zahlte ihren mit ihrer goldenen Kreditkarte der nächste mit PlatinCard usw.. Allgemein fiel uns auf, dass viele Amis auch 2-3 Eurobeträge mit der Kreditkarte zahlen. Egal. Wir kauften unseren Kaffee und bekamen ihn im Pappbecher was typisch Amiland war. Ich tat Zucker rein und wollte den Becher verschließen, aber dann geschah das schreckliche! Ich kippte den Kaffebecher um! Mein Rock war davon durchdrängt, an meinen Beinen lief der Kaffee runter und der Boden war überflutet. Ich konnte nur noch Scheiße schimpfen (ich weiß, das macht man nicht). Mein XXL-Kaffee war überall, nur nicht im Becher. Ich war hilflos und sagte nur "I'm sorry", weil der Mann neben mir auch voll wurde. Mein Freund war voll lieb, er machte den Boden sauber. Wir setzten uns dann erst einmal hin, dass mein Freund seinen Kaffee trinken konnte, außerdem musste mein Rock wieder trocken werden. Ich war echt fix und fertig und hatte das Gefühl hier absolut nicht rein zu gehören. Außerdem war ich erkältet und deshalb auch schwach. Das war definitiv nicht mein Tag!

Wir sahen uns die Reichen an und stellten fest, dass die alle dünn sind. Als mein Rock wieder halbwegs trocken war sahen wir uns noch ein wenig um und holten dann das Auto. Aber dann kam der Schock, das Parkticket kostete 20$!! Zum Glück konnten wir das Ticket mit unserem Kaffe verrechnen. Wir hatten Glück und mussten dann gar nichts drauf zahlen.

Wieder glücklich gingen wir ins Flagler-Museum. Den Palast ließ der Eisenbahnkönig Henry M. Flagler 1901 als Hochzeitsgeschenk für seine 3. Frau bauen. Flagler war ein Deutscher, der in Amiland richtig reich wurde. Das Haus war beeindruckend, man konnte gut sehen, wie früher die Reichen wohnten. Anschließend bummelten wir noch in der Warth Avenue, der Einkaufsstraße für Reiche - dementsprechend kauften wir nichts.

Weiterlesen über Fort Lauterdale, einer Stadt mit zahlreichen Wasserstraßen.

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