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Reisebericht über Florida, USA

Rundreise von Katja aus Hannover

20. Tag (Samstag) Reise in die Everglades

EvergladesAm nächsten Tag sind wir Frühs gleich zu den Everglades gefahren. An dem Highway 41 machten wir bei Shark Valley halt. Von dort durften wir nur noch mit dem Fahrrad oder zu Fuß weiter. Fahrrad war uns zu teuer, also marschierten wir zu Fuß los. Die Everglades waren definitiv ein absolutes Highlight unserer Reise und eine gute Abwechslung zu all den Sehenswürdigkeiten, die wir bisher angesehen haben.

Immer wieder sahen wir direkte neben dem Weg wilde Tiere wie Alligatoren. Zum Teil waren diese nur 1m von unseren Beinen entfernt ohne Zaun dazwischen. Wir bekamen den Rat diesen nicht zu nahe zu kommen. Alligatoren haben eine natürliche Scheue vom Menschen und greifen deshalb nicht an. Krokodile gibt es auch dort.

Nachdem wir schon sehr lange zu Fuß unterwegs waren kam uns ein Mann entgegen. Wir kamen sofort ins Gespräch. Er erzählte uns, dass er ein Ranger sei und in den Everglades übernachtet hat. Dort hat er u.a. Pythons fangen wollen, weil diese ursprünglich nicht in die Everglades gehören. Die Python fängt dort Kaninchen, es besteht die Gefahr, dass diese ausgerottet werden.

AlligatorWir fanden den Ranger sehr sympathisch und so liefen wir gemeinsam mit ihm zurück. Er erklärte uns eine Menge. Auf der anderen Seite des Flusses sahen wir kleine Alligatorbabys, die waren noch ganz klein, ca. 10cm. Es waren bestimmt 40 Stück. Der Ranger erklärte uns, dass er seit dem letzten Hurrikan nicht mehr so viele gesehen hat. Während des Hurrikans starben sehr viele.

Von den Schildkröten war ich sehr angetan. Deren Gehäuse war ca. 30cm lang. Oft pfitzten diese an einem vorbei, schwammen im Wasser oder jagten sich.

Die Everglades sind ein 5.600km2 großer Park, der zweitgrößte Nationalpark der USA. Dennoch handelt es sich dabei lediglich um den kümmerlichen Rest eines riesigen Sumpfgebietes, das einst den gesamten Süden und große Teile des Landesinneren umfasste (1/3 des Landes von Florida).

Süßwasser aus dem landesinneren trifft in den Everglades auf Salzwasser des Golfes von Mexiko, was von der West- und Südküste aus in die Flachen Sumpfgebiete dringt. Die dadurch entstehende seltende Wassermischung ist einer der Gründe für die ungewöhnliche Vielfalt von Fauna und Flora der Everglades.

Anschließend fuhren wir in eine weitere Rentnerstadt: Naples. Ähnlich wie Fort Meyers gibt es dort wieder viele reiche Rentner. Nachdem wir uns dort die Pier ansahen, fuhren wir abends nochmal nach Sarasota. Dort verbrachten wir unseren allerletzten Tag mit unsere befreundeten Amerikanern. Zusammen faulenzten wir in der Sonne. In einem Restaurant "Sand Bar" aßen wir lecker zu Abend, während wir Blick auf das Meer hatten. Es hat uns gefreut so den Urlaub ausklingen zu lassen.

21. Tag (Sonntag) Heimreise nach Deutschland

Am nächsten Tag war es dann aber soweit, wir mussten abreisen. Der Flug war lang und anstrengend, aber definitiv die Mühe wert! Im Flugzeug sahen wir neuerdings Disneybegeisterte "The beauty and the beast" an.

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