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Reisebericht über Florida, USA

Rundreise von Katja aus Hannover

4. Tag (Donnerstag) Sightseeing im Edison-Museum und Reise nach Sarasota

Am nächsten Morgen ging es Frühstücken, wir aßen das beste Omelette des gesamten Urlaubes (ungesund Essen können die Amis einfach). Auf der Fahrt zum Edison-Museum haben wir Sträflinge in schwarz-weißen Outfits am Straßenrand gesehen, wie sie Müll aufsammeln. Ein Sheriff mit Gewehr hat aufgepasst.

Das Edison-Museum und Laboratorium war enttäuschend. Edison hat dort 9 Jahre ohne Erfolg versucht Gummi zu entwickeln. Vor dem Eingang haben wir dort den größten Mammutbaum der USA gesehen. Während wir im Museum waren versuchte Max den Flughafen anzurufen. Schließlich schaffte er es. Er erfuhr, dass wir den Pontiac gegen einen Mustang tauschen konnten und war begeistert.

Also fuhren wir sofort dorthin und bekamen einen neuen knallroten Mustang. Damit machten wir uns auf die Reise nach Sarasota.

Dort angekommen fragte ich an der Tankstelle nach dem Weg - wir hatten in Sarasota ebenfalls Bekannte, die wir treffen wollten. Wir trafen uns in einem Cafe im Supermarkt. Dort "arbeitete" Finn: Cafés in den USA haben meist W-Lan, die von den Kunden genutzt werden können, so auch von Finn, der das Cafe als Büro nutzt und Online arbeitet. Bevor wir heim zu Finn fuhren, schauten wir noch kurz in die Innenstadt und an den Strand.

Nach dem Reichtum den wir bisher auf unserer Reise gesehen haben, sind wir nun in ein "normales" Viertel gekommen. Wir hatten einen schönen Abend und unterhielten uns ausgelassen. Nachts schliefen wir in einem Durchgang zur Terrasse, was überhaupt kein Problem war. Komisch fanden wir nur, dass nachts das Licht und das Radio an blieben! So etwas wäre bei uns undenkbar.

5. Tag (Freitag) Sarasota und ein Highlight unserer Reise: das Ringlingmuseum

RinglingmuseumAn diesem Tag wurden wir von Freunden aus Deutschland geweckt! Wir hatten dummerweise das Handy über Nacht an und Marcel wusste nicht, dass die Zeitumstellung 6 Stunden beträgt - tja wer Nachts sein Handy anlässt ist selbst schuld. Gleich früh machten wir uns auf zum Ringling Museum, einer der wenigen "alten" Sehenswürdigkeiten, die Florida zu bieten hat. Ich bekam gleich den ersten Schock: 60$ Eintritt pro Person (inkl. Führung)! Wie sich aber später herausstellte, haben diese sich auch gelohnt!

Das Haupthaus "Cá d´ Zan" heißt übersetzt nach dem venezianischen Dialekt "Johns Haus". Wunderschön - fast wie in Venedig steht die Traumvilla direkt am Meer. Das Haus hat bunte Fensterchen und Türmchen, es ist sehr verspielt. 1924 wurde mit dem Bau begonnen, 2 Jahre später war es fertig. Das Haus kostete insgesamt 6 Millionen $ und das in den 20ern!. Drei Jahre später bauten John und Mable Ringling das Ringling Museum of Art.

im RinglingmuseumIm Alter von 54 Jahren (1929) ist Mable aber schon gestorben. Sieben leidvolle Jahre begannen für ihren Mann. Er erholte sich nicht von ihrem Tod. Er gab die Führung des Zirkus ab und widmete sich seinen Kunstschätzen. Am 02.12.1936 starb er (70 Jahre).

Ebenfalls auf dem Gelände gibt es ein Zirkusmuseum - eine weitere interessante Sehenswürdigkeit. Dort wurde uns bewusst, welche Größe ein damaliger Zirkus hatte. Außerdem gab es jede Menge Kostüme und Artistenwagen anzusehen. Früher arbeiteten 50.000 Personen in einem Zirkus! Die 7 Ringling´s waren sehr gut organisiert ähnlich einem Konzern heute. Wir verbrachten dort einen wundervollen Tag und hatten sogar das Glück einen Delphin in der Küste vor dem Haus zu sehen.

StrandGegen Abend machten wir uns auf zum Strand, schließlich wollten wir im Urlaub auch ein bischen relaxen. Zu unserer Überraschung trafen wir dort Finn. Er saß in einem Stuhl, sonnte sich und ruhte sich aus. Da wir von Deutschland einen hektischen Arbeitsalltag gewohnt sind konnten wir die Welt nicht mehr verstehen. Wahnsinn wie relaxt und entspannt Finn war, wir machten uns schon Gedanken ob die Hektik bei uns immer so richtig ist.

Wir liefen am Strand spazieren, sammelten Muscheln (von denen es sehr viele gab, leider waren viele klein oder etwas kaputt) und sahen uns den Sonnenuntergang an. Nachts (23.00 Uhr) aßen wir zu Abend! Ob das typisch Ami ist wage ich zu bezweifeln. Finns Frau hatte für uns Sangria gemacht und mexikanisch gekocht - total lecker.

Weiterlesen im Reisebericht Florida über den Besuch im Mote-Aquarium, über das Dali-Museum und Venice Beach.

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