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Rundreise in Frankreich

Reisebericht von Manuela und Thomas

10. Tag (Mittwoch) Reise in den kleinen Orte Mougins und Eze, anschließend Fahrt nach Monaco

MouginsHeute war einer der tollsten Tage unserer Reise überhaupt. Frühs fuhren wir erst einmal in den Weinort Mougins. Picasso lebte von 1961 bis zu seinem Tod (1973) in diesem Ort. Wir bummelten durch die Gassen, die sehr schön waren, vorbei an tollen Restaurants, leider waren wir vormittags dort und hatten keinen Hunger.

EzeAnschließend fuhren wir auch die Küstenstraße Croniches entlang, die wie gestern auch bemerkenswert toll war. Unser nächstes Reiseziel war der Ort Eze. Zum Teil hoch auf dem Berg gelegen (427m) hat dieser Ort lediglich 2.500 Einwohner, ist aber bemerkenswert. Oben an der Sitze des Dorfes ist ein Jardin Exotique und eine Burgruine. Von dort aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die Umgebung: Fels, Meer und ein Aquädukt.

Nach einem Sandwich fuhren wir weiter nach Monaco. Monaco hat 32.000 Einwohner, aber nur 6.100 Staatsbürger bei einer Fläche von lediglich 2qkm. Das Land ist nach dem Vatikan das zweitkleinste Land Europas. Bekannt ist das Land für den Fürsten Albert, der nach der Verfassung eine konstitutionelle Erbmonarchie führt. Steuerflüchtige fühlen sich dort besonders wohl, in dem Land gibt es keine Einkommenssteuer, aber eine hohe Mehrwertsteuer.

YachthafenAm Anfang sahen wir wieder einmal Prunk ohne Ende: der Yachthafen war voll mit großen Booten, schlanke Frauen schwenkten ihre Lui-Taschen und treuere Autos fuhren an uns vorbei. Da am letzten Wochenende gerade Grand Prix von Monte Carlo war (Monte Carlo ist ein Stadtteil von Monaco) standen noch überall Zäune und Tribünen die gerade abgebaut wurden. So konnten wir zumindest erahnen was dort los war. Aber wir sahen auch nicht wenig: In der Kathedrale beim Fürstenpalast war reges Treiben. Dort sind die verstorbenen Monarchen beerdigt: Rainer III, Grace Kelly (Gracia Patricia).

Außerdem besichtigten wir den Fürstenpalast, wo auch heute noch die Fürstenfamilie lebt. Dort konnten wir unter anderem ein Schiff aus Elfenbein bewundern, das die Fürstenfamilie von den Onassis bekommen hat. Im Thonsaal, werden noch heute die Fürsten gekrönt. Beeindruckend war auch ein Tisch, auf dem nach alter Tradition wichtige Dokumente unterzeichnet werden, wie die Geburtsurkunde der Kinder.

MöweAnschließend fuhren wir mit einem öffentlichen Aufzug (!) in eine darunter gelegene Einkaufspassage. Dort kauften wir an der Frischetheke leckere Sachen: Leberpastete, Tintenfische, Salami, Schinkenröllchen mit Käse darin und setzten uns an einen 2. Yachthafen. Es war total lecker und eine schöne Abwechslung, zu den Sanwichen und anderen Essen die wir in Frankreich auf reisen aßen.. Wir schlenderten weiter durch die Gassen und sahen uns noch die vielen tollen Häuser an.

Zum Abschluss des Tages sahen wir uns noch das Spielcasino an. Wir gingen zurück ins Parkhaus und zogen uns dort um. Neu gestylt machten wir uns dann auf zum Spielcasino. Um ca. 20.30 Uhr waren wir dort, leider war noch gar nichts los. Aber das Gebäude war beeindruckend. Es wurde 1877-79 vom Architekten der Pariser Oper gebaut: Charles Garnier. Um den Abend zu genießen setzten wir uns ins Cafe de Paris am Platz des Casinos gegenüber von dem Hotel de Paris. Auf dem Platz versammelten sich die Schönen und Reichen und die Möchtegern. Es war ein absolutes Show-Laufen und -Fahren. Im Minutentakt fuhren um den Kreisverkehr dicke Autos: Bentleys, Masserati, Ferrari, Rolls Roys und jede Menge Mercedes. Viele Leute stiegen aus und verschwanden im Hotel, die Autos wurden von Fahrern geparkt oder weggefahren. Es war sehr interessant, so dass es definitiv Wert war, für eine Cola ca. 8 Euro zu bezahlen.

Anschließend gingen wir nochmal ins Casino, diesmal war mehr los, aber der Brüller war es nicht. Als ich um meinen ersten Jeton spielte zitterten mir die Knie - ein etwas anderer Abend. Wir hatten am Ende sogar ein Tagesplus von 5 Euro. Von den Parkhauskosten waren wir ebenfalls überrascht, nicht einmal 13 Euro!

Weiterlesen über unsere Reise in Frankreich: Saint Tropez und Cannes.

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