Reise - Interesse

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Rundreise in Frankreich

Reisebericht von Manuela und Thomas

6. Tag (Samstag) Reise nach Baux de Provonce und Avignon

Ausblick von Les BauxDie Reise zur Burg von Baux war schon beeindruckend. Auf dem letzten Stück waren wir umgeben von weißen Steinen und einer Felsenlandschaft. Les Baux ist ein malerischer kleiner Ort, der sich voll auf Touristen eingestellt hat. Zum Glück waren wir früh morgens dort, so dass die Gassen auf dem Weg zur Burg noch sehr leer waren.

Ausblick von Les BauxDie Burg ist auf einem Felsvorsprung gelegen, mit einem einmaligen Ausblick über die Weinberge und Olivenhaine. Die Burg ist weitgehend zerstört, aber Überreste ließen erahnen, wie die Burg damals in und um die Felsen gebaut war. Highlight am Ende war die Katapult-Vorführung. Wir machten dabei sogar selbst mit.

Avignon Pabst PalastAnschließend fuhren wir weiter nach Avignon. Dort angekommen kauften wir uns erst einmal ein leckeres Baguette (Ziegenkäse und Hühnchen - es war perfekt). Wir wunderten uns die ganze Zeit, wieso uns Avignon ein Begriff ist. Noch mehr wunderten wir uns als ich nachlas, dass der Ort nur 22.000 Einwohner hat. Aber als ich im Reiseführer weiterlas wurde es uns klar: In Avignon regierte und wohnte 1 Jhd. lang der Pabst. Während dieser Zeit lies sich der Pabst einen gigantischen Palast bauen, der heute Unesco-Weltkulturerbe ist. Anschließend lebten dort die Gegenpäpste.

Der Palast entstand 1334-52 und wurde von 2 Päbsten gebaut: Benedikt XII und Clemens VI. Der Papstpalast, Residenz der Kirchenoberhäupter im 14. Jh., ist der größte gotische Palast der Welt. Es gab jede Menge zu besichtigen: Höfe, Kreuzgang, Prunksäle, Schatzkammern, Kapellen und Privatgemächer des Papstes.

Avignon Pabst Palast und Saint-Bénezet-BrückeAnschließend sahen wir uns noch die Saint-Bénezet-Brücke an. Im 12. Jh. erbaut wurde sie kurz darauf im Krieg zerstört und wieder aufgebaut. Später wurde sie von mehreren Hochwassern beschädigt und seit dem 17. Jh. Ist diese nicht mehr im Einsatz. Es steht nur noch die halbe Brücke, sie ist auch Unesco-Weltkulturerbe und anziehungspunkt für Touristen. Wir fanden sie nicht ganz so toll - ich bin der Meinung den Eintritt kann man sich sparen.

Ansonsten hat Avignon nicht sehr viel zu bieten, wir schlenderten noch durch die Gassen, sahen uns das Hotel de Ville an und bummelten durch die Geschäfte. Das war auch einmal sehr schön, da es aber sehr heiß war freuten wir uns auch schon auf die Heimfahrt. Im Hotel ruhten wir uns kurz aus um dann erholt zum Abendessen zu gehen.

Als wir auf dem Marktplatz kamen geschah es aber dann. Die Gitter wurden komplett aufgestellt und wir wussten - gleich ist es so weit. Gespannt vor Neugier warteten wir. Mit Entsetzen mussten wir feststellen, dass in einem LKW Stiere eingesperrt waren und ein alter Mann diese mit Elektroschock ärgerte. Kurz darauf ertönten Schüsse und der LKW wurde geöffnet. Natürlich hatte der Stier Angst und rannten aus dem LKW, direkt in die Arme von Reitern. Die Reiter zwängten das Tier ein und brachten es in einen 2. LKW am Ende der Straße. Das war das ganze Spektakel!! Und dafür wird ein Tier gequält. Wir waren entsetzt und verärgert. Frech fanden wir auch, dass die Hörner der Tiere abgebunden waren. Die bilden sich ein, ein Tier zu bezwingen, schwächen es aber. Unverschämt. Schlimm war auch, dass der alte Mann mit dem Elektroschock total widerlich war. Wir waren ganz schön schockiert. Dass die Franzosen den Stierkampf mögen wussten wir alle nicht.

Das Abendessen schmeckte trotzdem, aber der Tag hatte einen bitteren Beigeschmack.

Weiterlesen über die Camargue, ein schöner Teil unserer Reise in Südfrankreich.

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