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Rundreise in Frankreich

Reisebericht von Manuela und Thomas

7. Tag (Sonntag) die Camargue, Arles und Nimes

Camargue Pferde und StiereCamargue FlamingosVormittags sahen wir uns zur Abwechslung Natur und Tiere auf unserer Frankreichreise an: Wir fuhren in die Camargue, das Mündungsdelta der Rhone mit seinen schilfbewachsenen Salzsümpfen und Dünen. Wir reisten über hügelige Straßen und sahen eingezäunt, aber friedlich zusammenlebend, weiße Pferde und schwarze Stiere. Es war sehr schön anzusehen, vor allem nach dem gestrigen Erlebnis. Als wir weiterfuhren sahen wir noch zahlreiche Vögel, meist Möwen und Flamingos. Die Flamingos beeindruckten uns am meisten, wenn sie hintereinander über unseren Köpfen flogen und ihr leuchten rosa Gefieder ausbreiteten. Zum Abschluss aßen wir noch an einem kleinen Hafen direkt am Meer zu Mittag.

ColosseumVon Arles waren wir fast ein wenig enttäuscht, trotz der Bekanntheiten und der Sehenswürdigkeiten. Römische und mittelalterliche Bauten zeugen von der Vergangenheit der Stadt, die auch Unesco-Weltkulturerbe sind - dementsprechend groß waren unsere Erwartungen. Außerdem malte Vincent van Gogh hier in der Stadt viele seiner bekanntesten Bilder. Wir sahen uns die römische Arena an, die 90 n. Chr. Erbaut wurde. Damals hatten dort 20.000 Zuschauer Platz. Im Mittelalter wurde daraus eine Burg gebaut, deshalb hat die Arena noch heute 4 Türme. Aktuell finden darin Stierkämpfe statt. In Arles sahen wir uns noch die St. Trophime Kirche an. Inzwischen haben wir so viele Kirchen in Frankreich gesehen, dass diese uns nicht mehr so beeindrucken wie am ersten Tag. Mir ist aufgefallen, dass es wie in einem Gewölbekeller gerochen hat.

Nach einem Rundgang durch die Stadt reisten wir dann noch nach Nimes. Das war zwar nicht geplant, aber wir hatten noch Zeit. Nimes hat wie Arles eine Arena und war auch römische Stadt. Heute ist Nimes mehr als doppelt so groß und hat 138.000 Einwohner. Uns gefiel die Stadt sehr gut. Zunächst sahen wir uns wieder das Amphitheater an, darin fand zu dieser Zeit ein Stierkampf statt. Das Theater zählt zu einem der am besten erhaltenen der 70 bekannten römischen Amphitheater.

Jardin de la FontaineBesonders gefiel mir auch das Maison Carrée, ein römischer Podiumstempel. Absolutes Highlight der Stadt (die allgemein sehr viele schöne Häuser und Gassen hat) war aber der Jardin de la Fontaine, ein 1750 angelegter Garten, in dem Überreste eines römischen Tempels sind. Unsere Fotografen waren begeistert und knipsten fleißig Bilder. Zum Abschluss des Tages aßen wir dort noch zu Abend und fuhren dann heim. Thomas war so fertig, dass er um 21.00 Uhr mit dem Buch in der Hand auf dem Bett einschlief. Überhaupt verbrachten wir sehr viel Zeit damit zu schlafen, die vielen Eindrücke und die Hitze strengten einfach an.

Weiterlesen im Reisebericht Frankreich über Provence und Aix-en-Provence.

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