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Überblick über unsere Rundreise durch Marokko

Reisebericht von Carolin und Boris

7. Tag (Montag) Bei den Römern

die römische Stadt Volubilis in MarokkoGleich früh morgens haben wir uns die nahe gelegene römische Stadt Volubilis angesehen. Die Stadt gehört seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe und das nicht ohne Grund. Um ca. 40 n. Chr. ließen sich die Römer dort nieder. Die Stadt war eine ihrer entlegensten Provinzen. Das Land dort ist sehr fruchtbar, es wurden vor allem Oliven und Weizen angebaut und nach Rom geschickt. In der Blütezeit lebten dort bis zu 20.000 Menschen. Die Stadt war eine typische römische Stadt, mit Häusern, einem Kapitol, dem Forum (Marktplatz), einer Basilika (keine Kirche, diesen Namen tragen 3-schiffige Gebäude) und vieles mehr.

die römische Stadt Volubilis in Marokko280 n. Chr. mussten die Römer die Stadt aufgeben, sie wurde von Berbern, Griechen, Syrern und Juden bewohnt. Bis in das 18. Jahrhundert lebten dort Menschen, allerdings wurde die Stadt 1722 vom Erdbeben Lissabon zerstört. Beeindruckend sind allerdings die tollen Mosaike, die zu großen Teilen noch sehr gut erhalten sind. Darauf sind Götter, Menschen und Tiere sehr gut zu erkennen.

die römische Stadt Volubilis in MarokkoAuf dem Gelände sahen wir einen Johannisbrotbaum (Früchte: kleine dunkelrote Kügelchen, die an einem kleinen Stängel - fingergroß sind). Daraus wird in Marokko Honig gemacht, aber viel interessanter fand ich, dass die Kerne immer 18 Gramm schwer sind. Deshalb wurden diese zum Goldwiegen verwendet.

Marrokaner in Moulay IdrissNicht weit von Volubilis liegt der Pilgerort Moulay Idriss entfernt. Moulay Idriss ist ein Urenkel des Propheten Mohammed und Begründer der ersten Herrscherdynastie des Landes. Er floh aus Arabien, bekehrte die Marokkaner zum Islam und wurde ihr Herrscher. Das Mausoleum dort war für uns Nichtgläubigen allerdings nicht zugänglich. So konnten wir nur von außen die Fliesen und den Eingang ansehen. Auf dem Rückweg sind wir durch den Markt gelaufen - hier fielen die zahlreichen Mücken auf.

Danach fuhren wir zurück nach Meknes. Auch Meknes ist eine ehemalige Hauptstadt des Sultans. Die Stadt ist von drei unterschiedlich großen Stadtmauern umgeben. Marokkanische Stadtmauern haben immer Löcher in den Seiten, an denen das Gerüst beim Mauerbau befestigt war.

Der Moulay Ismail war ein besonders kaltblütiger Sultan. Für den Bau seines Königspalastes ließ er die besten Materialien aus dem ganzen Land plündern. Mit zahlreichen Frauen zeugte er über hundert Kinder. Da er seine Nachfolge nicht regelte, kam es nach seinem Tod zu blutigen Kämpfen. Das Mausoleum war im typisch maurischem Stil mit Mosaiken, Stuck und schönen Deckenverzierungen gebaut.

Nach der Besichtigung des Mausoleums sahen wir uns natürlich auch die Medina an. Dort sind uns vor allem Gebetsräume aufgefallen, die direkt in der Medina waren. Diese waren sehr gut besucht. Zum Abschluss haben wir uns noch das Bab el-Mansour Tor angesehen, das schönste marokkanische Königstor. Es wurde 1732 vom Sohn des Moulay Ismail gebaut.

Anschließend fuhren wir nach Fes, wo wir in einem schönen Hotel ankamen. Wir hatten sogar Zeit zu duschen und uns auszuruhen. Das Abendessen war lecker, es gab wieder Kichererbsensuppe mit Tomate wie am Vortag.

Lesen sie weiter im [Reisebericht über Marokko].

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