Reise - Interesse

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Reisebericht über Essen und Xanten

Diesen Reisebericht haben wir von Marina erhalten. In Essen hat sie eine Freundin besucht und uns ihren Reisebericht zur verfügung gestellt.

3. Tag Auf den Spuren der Römer in Xanten

archäologische Park in XantenAm Samstag sahen wir uns dann die Stadt Xanten an. Da unser Zug nicht kam holten wir uns einen Kaffee, den Christina sich gleich einmal über sich kippte (nicht viel aber Flecken gab es trotzdem). So begann der Tag nicht so wirklich gut.

Xanten ist eine kleine, saubere Stadt (ca. 22.000 Einwohner). Die Häuser ähneln ein bisschen denen der Niederlande. Das ist aber auch kein Wunder, denn die Stadt liegt nah an der Grenze. Xanten hat sogar einen Dom. Der Marktplatz mit seinen Häusern gefiel uns besonders gut. archäologische Park in XantenAbsolutes Highlight war aber der archäologische Park. Dieser zeigt Überbleibsel der alten römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana., der ca. im Jahr 100 das Stadtrecht verliehen wurde. Zahlreiche Baukomplexe sind dort nachgebaut, so dass man sich besser in die damalige Zeit zurückversetzen kann.

Im Forum Romanum, das noch sehr gut erhalten ist gibt es eine sehr gute Akustik. Das wird dadurch erreicht, dass der Schall an der unteren Mauer auftrifft. Die Römer hatten ein gutes Wassersystem. Über- und Unterirdische Leitungen transportieren mit einer leichten Neigung das Wasser der Quellen zu den Brunnen und wichtigen Häusern wie dem Badehaus. Im Badehaus gibt es Umkleiden, einen kalten, einen warmen (dort wurde man eingeölt und massiert) und einen heißen Raum (Sauna). Im kalten und heißen Raum gab es Wasserbecken. Der heiße Raum wurde zusätzlich durch den Boden und die Wand beheizt. Wahrscheinlich hatte der Heizgang nicht nur die Funktion den heißen Raum zu wärmen sondern auch Tücher usw. zu trocknen.

Als nächstes sahen wir uns das Gästehaus an. Ebenfalls wie das Badehaus handelte es sich dabei um eine Rekonstruktion die zur Veranschaulichung dienen soll. Im Gästehaus aßen Reiche im liegen. Dabei lagen sie auf einem Sofa, der Tisch stand in der Mitte. Mit der linken Hand stütze man sich auf dem Sofa ab, mit der anderen Hand aß man. Zusätzlich halfen Bedienstete. Frauen waren hier nicht dabei.

XantenDie Betten wurden immer nach der Reihe vergeben, man schlief nicht alleine in einem Raum. In der Küche wurde mit Glut gekocht. Diese ist heiß und Rust nicht so stark. Als wir uns den archäologischen Park ansahen wurde in der Küche sogar wirklich gekocht. Immer wieder gibt es dort verschiedene Aktionen usw. So kamen wir in den Genuss von Linsen mit Kastanie und Brot mit Pesto (Oliven, Auberginen).

Begeistert waren wir auch von einer Ausstellung, in der Spiele vorgestellt wurden. So lernten wir, dass Mühle damals rund war. Bei einem anderen Spiel musste man mit Steinchen auf ein Dreieck zielen. Traf man den breiten Teil bekam man weniger Punkte als für die Spitze, das Dreieck war in ein Raster aus 10 Teilen eingeteilt. Außerhalb des Rasters gibt es keine Punkte.

Von dem archäologischen Park waren wir so begeistert, dass wir uns auch das nahe gelegene Museum ansahen. Dort erfuhren wir dass typische, damalige Berufe die folgenden waren: Knochenverarbeiter, Arzt, Weber, Bäcker, Fleischer, Schuster, Schmied, Feinschmied (Gold, Silber), Töpfer und Bronzegießer. Unter anderem sahen wir dort auch Rüstungshelme und einen Vorgänger der Armbrust.

Lifesaverbrunnen in DuisburgAuf der Heimfahrt hielten wir noch in Duisburg an. Das ist ebenfalls eine große Stadt (ca. 500.000 Einwohner), aber keine besonders schöne. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Lifesaverbrunnen, ein buntes 7,2m großes Fabelwesen.

4. Tag Abreise

Nach einem leckeren Frühstück reisten wir wieder ab. Zum Glück verlief die Anreise weniger problematisch als die Hinfahrt.

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