Reise - Interesse

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Reisebericht über Stockholm

Reisebericht von Verena und Sabine

3. Tag (Montag) Nachmittag Besichtigung des Schiffes Vasa

Schiff Vasa in StockholmAnschließend gingen wir ins Vasamuseum. Das war total stark! Das Schiff wurde 1628 gebaut und ist gerade einmal 1,3 km gefahren, bevor es gesunken ist. Da es bei Stockholm im Süßwasser lag wurde es nicht vom Holzwurm aufgegessen und war deshalb noch sehr gut erhalten, als es 1961 geborgen wurde. Nach einigen Jahren der Restauration wurde das Museum eröffnet. In der Mitte des Museums steht das Schiff, außen herum erfährt man auf drei Galerien Hintergrundinformationen zum Schiffsbau, dem Unglück und dem Leben der damaligen Zeit.

Das Schiff wurde für 150 Segler und 200 Soldaten gebaut. Auf der Jungfernfahrt als die Vasa unterging, waren aber nur 133 Personen an Bord. Bei dem Unglück starben ca. 30-50 Personen. Das Nachfolgeschiff wurde 1m breiter gebaut und fuhr 30 Jahre bis es versenkt wurde. Heute weiß man, dass die Vasa mit einem 20cm breiteren Rumpf seetüchtig gewesen wäre. Im Verhältnis zur Bauhöhe war das Unterwasserschiff zu klein, dadurch lag der Schwerpunkt zu hoch weshalb die Vasa kippte.

Das Schiff war mit vielen Figuren verziert, um die Macht des Schwedischen Königreiches zu symbolisieren. Die Vasa wurde damals zum Kampf gegen Polen gebaut. Das besondere an der Konstruktion war, dass das Schiff 2 Kanonendecks hatte.

Schwierig gestaltete sich das konservieren des Schiffes. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Vasa mit Meerwasser vollgesaugt. Hätte man die Vasa nach dem ausheben von alleine trocknen lassen, dann wäre das Holz geschrumpft und das Schiff wäre nach kurzer Zeit in Einzelteile zerfallen. Deshalb musste man das Wasser im Holz durch ein anderes Medium ersetzen, in diesem speziellen Fall haben sich die Fachleute für Polyäthylenglykol entschieden.

StockholmNach unserem Museumsbesuch fuhren wir mit den Bus zu den T-Zentralen (Knotenpunkt für Bus und U-Bahn im Zentrum Stockholms). Wir liefen über den Kungsträdgarden, das ist eine Parkanlage, in der Mitte war der Platz mit Wasser überschwemmt, so dass man darauf Schlittschuh laufen konnte.

StockholmWir sind gelaufen, gelaufen, gelaufen und gelaufen. Über die Altstadt nach Södermalm und Langholmen. Das ist ein Trendy Stadtviertel mit 90.000 Einwohnern, tollen Kneipen und Boutiquen. Es war schön anzusehen und hat total Lust auf Großstadt gemacht. In einem Restaurant standen Stühle und ein Mofa im Schaufenster, was ich eine witzige Idee fand. Zurück sind wir wieder gelaufen. Meine Füße schmerzten schon und waren platt. Tot fielen wir an diesem Abend ins Bett.

4. Tag (Dienstag) Abreise

Am nächsten Tag war alles Weiß. Es hatte über Nacht geschneit und so ein bisschen rieselte es immer noch. Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam ins Zentrum und von dort aus mit dem Zug (Arlanda Express) zum Flughafen. Dort mussten wir am Automaten einchecken (Ticket lösen, Platz aussuchen, Koffer bekleben), was aber problemlos verlief.

Auf dem Rückflug klappte alles prima. Eigentlich wollten wir in Frankfurt noch ein bisschen shoppen, aber es regnete, deshalb fuhren wir direkt mit dem Zug heim.

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