Reise - Interesse

Das neue Schloss in Stuttgart Ausblick vom Fernsehturm auf Stuttgart Gemüse- und Obststand in der Markthalle Detail des alten Schlosses Blick auf den Schillerplatz, Stiftskirche Der Fernsehturm in Stuttgart Leckereien in der Markthalle Ausblick auf den Schlossplatz in Stuttgart Gemüse- und Obststand in der Markthalle Blick auf den Schillerplatz, Stiftskirche




Wochenendtrip nach Stuttgart

Reisebericht von Marina und Stefanie

1. Tag Stadtführung und Staatsgalerie Stuttgart

Das neue Schloss in StuttgartFrühs fuhren wir Zuhause los um rechtzeitig in Stuttgart (um 11 Uhr) zur Stadtführung anzukommen. Diese war wirklich sehr interessant, so lernten wir beispielsweise, dass der Name Stuttgart von Stuten-Garten kommt, denn ursprünglich um 950 war der Ort ein Pferdegestüt. Vom Hauptbahnhof sind wir in den Schlossgarten gelaufen. Der Garten ist 600 Jahre alt und war früher umzäunt für Adlige. Heute ist er für Besucher frei zugänglich und mit anderen Parks über Brücken verbunden.

Im Schlossgarten ist neben den Württembergischen Staatstheater auch das Landtagsgebäude, das nicht wirklich schön ist. Hierzu erfuhren wir eine nette Geschichte: Die Landtagsabgeordneten haben in ihrem Plenarsaal nicht genügend Tageslicht, was die Abgeordneten störte und deshalb geändert werden sollte. Daraufhin beschwerten sich aber Kaufhausverkäufer die einen vollen Arbeitstag unter Neonlicht arbeiten. Deshalb wurde die Umbauidee wieder zurückgestellt.

Blick auf den Schillerplatz, StiftskircheVon dort aus liefen wir anschließend zum neuen Schloss. Herzog Karl Eugen hat sich dieses Schloss bauen lassen da das alte nicht seinen Anforderungen entsprach. Begonnen wurde der Bau als er 18 Jahre alt war (1746), die Fertigstellung hat er aber nie erlebt. Dieser Herzog war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe hielt nur wenige Jahre weil er zahlreiche Geliebte hatte. Angeblich hatte er 70 Söhne von adligen Frauen. Die Kinder der Nichtadligen und der Mädchen wurden nicht gezählt!

Im neuen Schloss wurde 1920 Richard Weizsäcker (Richard Karl Freiherr von Weizsäcker, sein Vater war Diplomat und Staatssekretär im Auswärtigen Amt) geboren, er war 1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Vom neuen Schloss liefen wir zum Schlossplatz. Dieser Platz ist sehr groß und schön, mit grünen Wiesen zum faulenzen. An dem Platz reihen sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Gebäuden, wie das neue Schloss, der gläserne Würfel des neuen Kunstmuseums und der Königsbau, ein Bauwerk mit zahlreichen Säulen. Im Zentrum des Platzes ist die Jubiläumssäule.

Ausblick auf den Schlossplatz in StuttgartDas alte Schloss grenzt ebenfalls direkt an den Platz, es wurde 1553 bis 1578 erbaut. Wirklich empfehlenswert ist der Arkaden Hof (Innenhof), der frei zugänglich ist. Aufgrund der guten Akustik finden dort zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Im Schloss gibt es eine flache Treppe, so dass die Herzöge früher in den ersten Stock reiten konnten.

Unser nächstes Ziel war der Schillerplatz. Dort konnten wir uns über ein Blumenmeer freuen, es war nämlich gerade Markt. Das Schillerdenkmal war laut Fremdenführer das erste Denkmal eines Nichtadligen. Im Fruchtkasten wurde früher Wein gelagert. Stuttgart hatte so viel Wein, dass dieser zum Teil aufgrund der neuen Ernte weggeschüttet und zum Bauen statt Wasser verwendet wurde. Am Schillerplatz sind noch der Prinzenbau und die Stiftskirche besonders schön.

Lesen sie weiter über unseren ersten Tag in Stuttgart.

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