Reise - Interesse

Das neue Schloss in Stuttgart Ausblick vom Fernsehturm auf Stuttgart Gemüse- und Obststand in der Markthalle Detail des alten Schlosses Blick auf den Schillerplatz, Stiftskirche Der Fernsehturm in Stuttgart Leckereien in der Markthalle Ausblick auf den Schlossplatz in Stuttgart Gemüse- und Obststand in der Markthalle Blick auf den Schillerplatz, Stiftskirche




Wochenendtrip nach Stuttgart

Reisebericht von Marina und Stefanie

2. Tag tolle Aussicht in Stuttgart

Der Fernsehturm in StuttgartNach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf dem Weg zum Fernsehturm. Dieser wurde 1954-56 gebaut und war der erste Turm der Welt aus Stahlbeton - die heute übliche Bauweise. Der Turm steht auf dem Hohen Bopser, einer Waldhöhe, wodurch der 217m hohe Turm noch größer wirkt. Oben hatten wir einen tollen Ausblick auf Stuttgart und sein Umland. Der Lift der uns nach oben fuhr fährt 5m pro Sekunde und benötigt deshalb dafür nur 36 Sekunden. Zur Befestigung des Turmes hat dieser ein 8m tiefes, unter der Erde liegendes Fundament, mit einem Außendurchmesser von 27m. Der Turm ist 3.000t schwer, das Fundament 1.500t.

Nach dieser ‚Anstrengung' erholten wir uns in der Strandbar auf dem Kaufhof (kleiner Tipp: wir parkten in dem Parkhaus Hofdienergarage, in der Schellingstraße. Dieses Parkhaus liegt relativ zentral - 3 min. Innenstadt und ist für Stuttgart auch preisgünstig - Stand Juli 2009). Hoch kamen wir mit den Aufzügen des Kaufhauses. Auf dem obersten Parkdeck ist ein großer Teil mit Sand aufgeschüttet. Dort stehen Liegen, Sonnenschirme und sogar Betten mit einem Sonnensegel. Das war toll, vor allem weil wir dort einen super Blick auf die Hügel Stuttgarts sowie den Stadtkern hatten.

Ausblick vom Fernsehturm auf StuttgartFrisch erholt sahen wir uns noch den Stuttgarter Bahnhof an. Genauer gesagt fuhren wir mit dem Aufzug den Turm hoch. Das ist kostenlos (für alle Schwaben sicherlich eine wichtige Information). Von oben hatten wir einen tollen Blick auf die Einkaufstrasse Stuttgarts.

Viel interessanter waren aber die unteren Stockwerke. Dort wird das Projekt Stuttgart 21 vorgestellt. Geplant ist, dass der Stuttgarter Hauptbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof umgebaut wird. Dabei entstehen jede Menge neue Freifläche für mehr Grün, neue Häuser und Bürokomplexe (100 Hektar, also ca. 140 Fußballfelder). Wir waren von den Modellen begeistert und interessierten und sehr für die Erläuterungen. Durch das Projekt wird beispielsweise die Verbindung Stuttgart Flughafen - Ulm von heute 1:34 auf 0:24 reduziert.

Dann waren wir aber doch sehr hungrig. Deshalb fuhren wir in den Stadtteil Killesberg in den Biergarten "On Top". Dieser hat zwar Stuttgarter Preise, ist aber wirklich sehr lecker und wir hatten ebenfalls eine sehr schöne Aussicht. Natürlich aßen wir dort typisch schwäbisch: Zwiebelrostbraten (Rindersteak)mit Spätzle. Ich aß riesen Garnelen die in einem großen Teller serviert wurden.

Zum Abschluss des Tages sahen wir uns noch den Park dort an. Die Anlage wurde 1939 zur Reichsgartenschau umgestaltet und wurde anschließend für weitere Gartenschauen umgebaut und genutzt. Nach einem kurzen bummel machten wir uns dann aber auf den Nachhauseweg. Ein toller Kurzurlaub!

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